Inhalt:
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NetzwerkVerbindung von Rechnern über Kabel- und/oder Funkverbindungen
zum Zweck der Kommunikation und des Datenaustausches. |
LAN / Local Area NetworkKlasse schneller Rechnernetze mit meist dezentraler Steuerung,
die es einer Anzahl von Rechnern ermöglicht, in einem örtlich
begrenzten Bereich die vorhandene Übertragungsbandbreite konkurrierend
zu nutzen. Häufig beschränkt sich das LAN auf ein oder mehrere
Gebäude eines Grundstücks. Richtwert für den technischen
Stand der Übertragungsgeschwindigkeit ist heute 100 Mbit/s. Typische
moderne LAN-Basistechnologien sind Ethernet, Fast Ethernet und ATM (mit
Einschränkung). |
WAN / Wide Area NetworkWeitverkehrsnetz großräumiger Verbindungen z.T. mit hohen Übertragungsraten bis z.B. 140 Mbit/s. Beim Einsatz von Glasfasertechnik können Raten von mehreren Gbit/s erreicht werden. WAN-Strecken können einzelne LAN zu einem großen LAN-WAN-Verbund vernetzen. |
ServerAls Server wird ein Rechner oder ein Programm auf einem Rechner bezeichnet,
der/das anderen Nutzern Dienstleistungen anbietet. Ein Netzwerk-Server
z.B. stellt in einem lokalen Netz das Netzbetriebsystem zur Verfügung
und verwaltet alle benötigten Dienste und Ressourcen. Mögliche
weitere Server sind Datei-Server, die Festplattenkapazität zur Verfügung
stellen und Druck-Server, die für andere Rechner im Netz Druckkapazität
anbieten. Programm-Server gestatten das Herunterladen von Anwenderprogrammen
und Applikations-Server stellen Rechenleistung für andere Nutzer
zur Verfügung. |
ClientEine Hard- und/oder Softwarekomponente, die die Dienste
eines Dienstanbieters (Server) in Anspruch nimmt, nennt man Client („Kunde“). |
Client-Server-PrinzipDas Client-Server-Prinzip ist ein allgemeines Architekturprinzip moderner Datenverarbeitung. Einer Reihe von Servern, die Dienste anbieten, stehen Clients gegenüber, die diese Dienste in Anspruch nehmen. Entscheidendes Merkmal dieses Prinzips ist die Eigenständigkeit von Server und Client, die nicht aufgegeben wird. Ein Server bietet seine Dienste völlig unabhängig vom Client an. Ein Client kann nur solche Dienste in Anspruch nehmen, die im Netz von Servern angeboten werden. Nach der Anforderung eines Dienstes durch den Client hat dieser keinen Einfluß mehr auf die Abwicklung durch den Server, er erhält nur das Ergebnis. Durch das Client-Server-Modell wird ein Netz von Rechnern nicht durch physikalische Computer und deren Aufstellungsort, sondern durch logische Einheiten angebotener und abgenommener Dienste beschrieben. Die Aufgabe des Client besteht in der Regel darin, eine optimale Benutzerschnittstelle zu realisieren. Für einen Anwender ist es unerheblich, ob die Daten, die er für seine Arbeit benötigt, lokal oder an anderer Stelle im Netz gehalten werden. Aus diesen Eigenschaften ergeben sich die unmittelbaren
Vorteile des Prinzips: die angemessene Verteilung der Daten im Netz, die
mögliche Integration vielfältiger Dienste für die Nutzer
unter einer einheitlichen Benutzerschnittstelle und die hohe Flexibilität
in der Anpassung der Verhältnisse an die spezifischen Erfordernisse.
Durch den Einsatz spezialisierter hochperformanter Server und der Konzentration
von Prozessen auf diese Rechner wird leistungsfähige Kapazität
wirtschaftlich zur Verfügung gestellt. |
InternetDas Internet ist heute ein riesiges weltumspannendes
Netzwerk von Millionen von Computern, das aus einer Vielzahl internationaler,
nationaler, regionaler und lokaler Teilnetze besteht. Keimzelle des heutigen
Internet war das ARPA-Net des US-Verteidigungsministeriums, das Ende der
60er Jahre zunächst vier Computer an verschiedenen Standorten verband
(ARPA: Advanced Research Projects Agency). In den folgenden Jahren wurden
zunehmend mehr Universitäten und Forschungseinrichtungen an das Netz
angeschlossen. Im Jahre 1983 erfolgte die Abspaltung des rein militärischen
Mil-Net. Ab 1986 erfolgte der durch Steuergelder finanzierte Aufbau schneller
Verbindungen zwischen Supercomputern an fünf amerikanischen Universitätsstandorten.
Durch die Verbindung mit anderen Projekten anderer Staaten wurde schließlich
das jetzt bestehende Internet geschaffen. Untrennbar mit der Entwicklung
des Internets verbunden ist die Entwicklung der Datentransport-Protokolle
für die paketorientierten Verbindungen: TCP/IP (Transmission Control
Protocol / Internet Protocol). |
IntranetGeschlossenes Internet innerhalb einer Firma oder Behörde.
Entweder völlig ohne Zugang zum offenen Internet oder mit kontrolliertem
Zugang über eine sogenannte Firewall. Das Intranet wird mit Internet-Software-Technologie
aufgebaut, die weitgehend lizenzfrei zur Verfügung steht. |
TCP / IP / Transmission Control Protocol / Internet ProtocolEine für den Datenaustausch zwischen Computern entwickelte Familie von Protokollen, die sich durch hohe Flexibilität, Skalierbarkeit und Robustheit auszeichnet. TCP / IP - Protokolle sind für fast alle Rechnertypen realisiert und laufen über die meisten Netzwerktechnologien wie (Fast) Ethernet, Token Ring, ISDN und ATM. TCP / IP beruht auf einem Transportmodell mit vier Schichten:
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Paketvermittlung / LeitungsvermittlungDas klassische Telefonsystem ist das Musterbeispiel für eine leitungsvermittelte Verbindung. Die Verbindung wird für genau ein Gespräch physikalisch aufgebaut und nach dem Gespräch wieder abgebaut. Während des Gesprächs steht die leitungsvermittelte Verbindung nur genau einem Gesprächspartnerpaar zur Verfügung. Paketorientierte Übertragungen werden „verbindungslos“ durchgeführt. Das heißt, um einen Datenaustausch vorzunehmen bedient man sich der vorhandenen Infrastruktur (Netzwerk). Es erfolgt kein spezieller Aufbau oder Abbau physikalischer (!) Verbindungen. Zu übertragende Daten werden in Einzelpakete zerlegt und einzeln übertragen. Jedes Paket besitzt dabei einen Paketkopf (Header), der unter anderem das Steuerfeld, das Adressfeld sowie eine eigene Prüfzeichenfolge umfaßt. Das Paketformat enthält alle Angaben über Größe und Inhalt der Steuer- und Adreßfelder sowie die Größe des Datennutzfeldes. Einzelne Pakete einer Verbindung können unterschiedliche
Wege durch das Netzwerk nehmen. Am Empfangsort werden sie in die richtige
Reihenfolge gebracht, ggf. fehlende Teile nachgefordert und schließlich
die Gesamtnachricht wieder zusammengefügt. Auf dem Übertragungswege
treten Pakete verschiedener Datenübertragungen gemischt auf. Aufgrund
der Adressierung werden die Pakete im Netzwerk weitertransportiert. |
Dienste im Internet - Electronic Mail - E-MailElektronische Post, - ursprünglich erfunden, damit
die Entwickler des Internets korrespondieren konnten. Es handelt sich
um einen personenbezogenen Mitteilungsaustausch mit Hilfe sogenannter
Mailbox-Server oder Mailbox-Hosts. Die Übertragung geschieht speicherorientiert
von Box zu Box. Teilnehmer am E-Mail-Verkehr benötigen eine entsprechend
kompatible Client-Software. E-Mails können aus einem schlichten Text
oder auch aus einem multimedialen Dokument bestehen (Text, Bild, Ton ...),
auch das Anhängen beliebiger Dateien ist möglich. |
Dienste im Internet - Usenet / NewsgroupsBezeichnung für Mail-basierten Dienst für den
elektronischen Austausch von Nachrichten bestimmter Themenkreise analog
dem Nachrichtenaustausch in Diskussionsgruppen. In anderen Netzen werden
Dienste dieser Kategorie auch als „Schwarzes Brett“ oder „Area“
bezeichnet. |
Dienste im Internet – TelnetTelnet ist ein Anwendungsprotokoll, das eine Client-Server-Beziehung
zwischen der lokalen Telnet-Software (Client) und der fernen Software
(Server) realisiert. Das heißt der Nutzer kann an seinem lokalen
Rechner ein Terminal nutzen, um an einem fernen Rechner zu arbeiten (remote
login). Telnet wird dann genutzt, wenn auf einem fernen Rechner sich Anwendungen
befinden, die lokal nicht zur Verfügung stehen. Mittels einer fiktiven
Ein- Ausgabeeinheit (Network Virtual Terminal NVT) ist Telnet unabhängig
vom Betriebssystem. |
Dienste im Internet - File Transfer Protocol FTPFTP ist ein Anwendungsprotokoll zur Übertragung
von Dateien zwischen Rechnersystemen. Neben dem eigentlichen Dateitransfer
stellt FTP auch zusätzliche Funktionen zur Verfügung, wie das
Prüfen von Zugangsberechtigungen, das Anzeigen entfernter Verzeichnisse,
das Wechseln des Verzeichnisses sowie das Erstellen von Verzeichnissen
und das Löschen von Verzeichnissen und Dateien. |
Dienste im Internet - World Wide Web (WWW)Das neueste und attraktivste Werkzeug im Internet ist
das multimediale WWW (weltweites Netz). Das WWW basiert auf der Idee,
daß sich eine große Informationsmenge wie die des Internets
sehr gut mit Hilfe von „Hypertext“ strukturieren läßt,
wobei aus einem bestimmten Dokument Verbindungen zu anderen Text- oder
Datenelementen zeigen. Dabei ist es ohne Belang, ob diese Verbindungen
in das selbe Dokument, oder z.B. auf ein Dokument in einem weit entfernten
Rechner zeigen. Die im WWW gespeicherten Daten werden auf den entsprechenden
Start-Webseiten eines Unternehmens oder einer Organisation angeboten.
Von dieser Ausgangsseite (auch Homepage genannt) zeigen dann Verbindungen
auf die weiteren Einzelheiten des Angebotes oder der sonstigen Veröffentlichung. |
HyperlinksDie Verweise in einem WWW-Dokument auf andere Textstellen,
Medien oder andere Dokumente werden als „Hyperlinks“ oder
auch kurz als „Links“ bezeichnet. Sie erzeugen innerhalb eines
Dokuments oder zwischen mehreren Dokumenten eine hierarchische Informationsstruktur.
Die Aktivierung eines als Link markierten Elementes z.B. durch Anklicken
mit der Maus führt zu einer verbundenen Textstelle, einer Tabelle
oder einem Bild. Durch solche Querverweise ist es möglich, schnell
zu weiteren Informationen zu gelangen und wieder zum Ausgangsort zurückfinden
zu können. |
HypertextMit Hypertext wird ein System von Texten und anderen
Elementen wie Datenbanken, Bildern, Tönen, Videos etc. bezeichnet,
das in einem Dokument oder in mehreren Dokumenten eine zusammenhängende
hierarchische Informationsstruktur aufbaut. Im Konzept des Hypertextes
ist es unerheblich, an welchem Ort sich die einzelnen Elemente des Gesamtdokumentes
befinden. Zum „Lesen“ des Hypertextes benötigt man ein
spezielles Programm, den sogenannten „Browser“. Dieser interpretiert
die meist in HTML (Hypertext Markup Language) vorliegenden Webseiten und
stellt die Zugriffe über im Hypertext enthaltene Links sicher. |
Hypertext Markup Language – HTMLHypertext Markup Language ist die gängige im WWW
benutzte Darstellungssprache, die von allen Web-Browsern verstanden wird.
HTML ermöglicht eine relativ einfache Erstellung von Webseiten, wobei
strikt zwischen dem Inhalt der Seite [im wesentlichen ASCII (American
Standard Code for Information Interchange)- Text] und ihrer Darstellung
(Interpretation durch den Browser) zu unterscheiden ist. Hier werden auch
die sogenannten Links kodiert, die als Verbindung zwischen Darstellungselementen
und Zielen in anderen Dokumenten dienen. Es gibt Standard-HTML, die alle
Browser beherrschen und abweichende HTML-Details in Abhängigkeit
vom spezifischen Browser. |
Web-BrowserEin Web-Browser ist ein Programm, das den Zugriff auf
und die Darstellung von Seiten des WWW ermöglicht. Die bekanntesten
Browser sind Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer. Der Browser
interpretiert die meist in HTML vorliegenden Webseiten und stellt sie
auf dem Schirm dar. Text und Bilder in bestimmten Formaten können
die Browser selbständig darstellen, für andere Elemente werden
zusätzliche Softwarewerkzeuge (z.B. sogenannte Viewer oder Plug-Ins)
benötigt, die man zusätzlich auf dem Rechner installieren muß.
Die Adressierung von Webseiten und die Querverweise erfolgen durch sogenannte
URLs (Uniform Resource Locator). Diese beschreiben den Zugriffsmechanismus
und die hierarchische Adresse im Internet. Jede Aktivierung eines Hyptertext-Links
löst im Browser das Laden und Darstellen des auf diese Weise verknüpften
Dokumentes aus. |
Uniform Resource Locator - URL und Domain-NamenDies ist die Adressierung von Dokumenten im Internet. Am besten wird das Prinzip an einem Beispiel deutlich: http :// www . info . microsoft . com??? .................................................: Zugriff: HTTP-Protokoll ??? .................................... : Kenner: WWW-Dienst ??? ........................... : Sub Domain Name ??????? ............ : Domain Name ???... : Top Level Domain Name HTTP heißt Hypertext Transfer
Protocol und ist der Zugriffsmechanismus für Webseiten im HTML-Format.
Ein Zugriffsmechanismus für Dateien ist z.B. FTP. Die Domain-Namen
müssen vereinbart sein und werden von nationalen bzw. internationalen
Gremien verwaltet. Es sind im Prinzip beliebig viele Sub-Domains zulässig. |
Simple Mail Transfer Protocol – SMTPSimple Mail Transfer Protcol ist ein Anwendungsprotokoll
für die Übermittlung von E-Mails. |
Post Office Protocol – POPDie aktuelle Version POP3 wird zusammen mit SMTP zum
Senden von Nachrichten als Standardprotokoll für die meisten Mail-Clients
im Internet eingesetzt. |
Internet-ProviderWenn man nicht das Glück hat, als Student an der Universität kostenlosen Zugriff auf das Internet zu erhalten, muß man die Dienste eines Internet-Providers in Anspruch nehmen. Dieser unterhält einen oder mehrere fest im Internet etablierte Rechner, über die er seinen Kunden Zugang zum Internet gewährt. Der Provider ermöglicht seinen Kunden die Einwahl per Modem oder ISDN in seine Systeme durch die Übergabe von Benutzernamen und Paßwort, richtet einen elektronischen Briefkasten für die E-Mail ein und räumt ggf. Nutzungsrechte für Programme oder Newsgroups ein. Die Dienste, die der Provider für den Kunden zur Verfügung stellt, muß letzterer natürlich bezahlen. Neben den großen etablierten Providern wie T-Online,
CompuServe und z.B. AOL gibt es auch kleine lokale Anbieter. Bevor man
sich für einen Provider entscheidet, sollte man sich Gedanken über
den eigenen Bedarf machen und dann die Tarife der einzelnen Anbieter prüfen.
Auf jeden Fall lohnt sich ein Vergleich, wobei die Telefongebühren
zum Standort des Providers nicht vernachlässigt werden dürfen.
In zunehmendem Maße ist auch Internet Call-by-Call verfügbar,
wobei keinerlei Vertragsbindung an einen bestimmten Provider eingegangen
werden muß. |
Modulator-Demodulator – ModemEin Modem ist ein Gerät zur Datenübertragung
über analoge Telefonleitungen. Moderne Modems unterstützen inzwischen
Duplexverbindungen bis zu 56 kbit/s und sind damit fast so schnell wie
ISDN (Integrated Services Data Network) mit 64 kbit/s. Es gibt interne
Modems (d.h. als Einsteckkarte für den PC) und externe Modems, die
als separates Gerät ausgeführt sind. Modems werden am PC an
einer sogenannten Seriellen Schnittstelle betrieben. |
Integrated Services Data Network – ISDNDigitales, diensteintegrierendes Datennetz z.B. der Telekom
oder anderer großer Telefongesellschaften. ISDN ist weltweit verbreitet,
allerdings schwerpunktmäßig in Europa realisiert. Es integriert
hauptsächlich die Dienste Telefon, Fax und Datenübertragung.
Für die Datenübertragung am PC wird meist eine ISDN-Einsteckkarte
mit 64 kbit/s Geschwindigkeit verwendet. USB-Zugänge von kleinen
ISDN-Nebenstellenanlagen und ISDN-Router finden ebenfalls zunehmend Verwendung. |
SuchmaschinenAuch als Suchserver oder Search Engine bezeichnete Server zur Bereitstellung von Suchdiensten (Search Services) für die Recherche nach Informationen. Der Nutzer definiert die Fragestellung durch Eingabe von typischen Worten, die in dem aufzufindenden Dokument enthalten sein sollen. Je nach Suchmaschine ist dabei eine Verfeinerung der Abfrage durch die Nutzung sogenannter boolscher Operatoren (und, oder, nicht) möglich. Das Ergebnis einer Abfrage ist eine Auflistung ggf. gefundener Dokumente mit ihrem jeweiligen URL, so daß durch Mausklick auf den URL dorthin verzweigt werden kann. Es gibt allgemeine Suchmaschinen und solche, die auf einen bestimmten Themenkreis hin optimiert sind. Die Suchmaschine führt die Suche nicht aktuell im Internet durch sondern schöpft aus einer Datenbank von über längere Zeit gewonnenen „Stichworten“ mit den zugehörigen URLs. D.h. wenn man eine bestimmte Information mit einer Suchmaschine nicht findet, kann es sein, daß sie mit einer anderen Suchmaschine gefunden werden kann. Eine Auflistung unterschiedlicher Suchmaschinen kann zur Verfügung gestellt werden. |
Internet Relay Chat – IRCDas Internet nutzende Möglichkeit der „Online-Unterhaltung“
von Teilnehmern im Web in schriftlicher Form. Diese wird über den
Browser oder ein spezielles Chat-Programm abgewickelt. In dieser Form
laufen Diskussionen über alle möglichen Inhalte. Teilnehmer
schlüpfen in „Rollen“ und geben gewöhnlich ihre
wahre Identität nicht preis. |
Packer und EntpackerProgramme zum Komprimieren und Entkomprimieren von Dateien
für die Übertragung im Internet. Nach Möglichkeit wird
die Größe von Dateien verkleinert, um Übertragungszeit
zu sparen. Bekannteste Vertreter sind PKZIP, ARJ, bzw. WINZIP. |
Telefonieren über das InternetMit spezieller Software und über geeignete Provider
ist das Telefonieren über das Internet möglich. Die Technik
ist vorhanden, - allerdings verdirbt in der Regel die unzureichende Verbindungsqualität
(insbesondere Verfügbarkeit / Bandbreite / Verzögerung) den
Spaß am Telefonieren. Ziel ist die Einsparung von Telefongebühren
insbesondere bei Verbindungen über große Entfernungen. |
Sicherheit: Java, Active-X, Cookies, SSLSogenannte statische HTML-Seiten genügen heutigen Ansprüchen im WWW nicht mehr. Um Seiten attraktiver gestalten und mit mehr Möglichkeiten ausstatten zu können werden kleine Programme in die Seiten eingebaut, die die gewünschten Ziele realisieren. Dies können sogenannte Java-Applets oder Microsoft Active-X-Elemente sein. In Bezug auf die Sicherheit des Nutzer-PCs kommen damit Unwägbarkeiten auf. Wie kann man sicher sein, daß keine bösartigen Elemente in die Seiten eingebaut sind? Absolute Sicherheit hierfür gibt es nicht. Daher gestatten die Browser solche Verfahren gezielt zuzulassen oder auch auszuschließen. Cookies (kleine Kuchen, Kekse, Plätzchen) ermöglichen es dem Betreiber einer Webseite, auf dem PC des Nutzers eine Information über das Verhalten des Nutzers abzulegen und wieder abzufragen. Damit soll dem Nutzer beim nächsten Zugriff z.B. sofort die (zuvor) gesuchte Information vorgelegt werden können. Auch das Umgehen mit Cookies kann unter ‘Einstellungen’ des Browsers vorgewählt werden. Im Zusammenhang mit Zahlungsverkehr im Internet oder
z.B. bei Bankgeschäften kann von einer geschützten Datenverbindung
Gebrauch gemacht werden, die durch den Server bestimmt wird. SSL (Secure
Socket Layer) ist ein in den Browsern realisiertes Verfahren, daß
gegen Amateure schützt aber kein kryptologisch wirklich sicheres
Verfahren ist. |
Viren, VirenscannerViren sind kleine Programme oder Skripte, die mit der
Absicht ins Web gebracht werden, möglichst viel Unheil anzurichten.
Sie können an E-Mails angehängt oder in aus dem Netz ladbaren
Programmen enthalten sein. Einen absoluten Schutz dagegen gibt es nicht.
Es sei denn, man hält sich vom Internet fern oder vermeidet den Empfang
von E-Mail bzw. das Herunterladen von Programmen. Zum Entdecken bzw. Unschädlichmachen
von Viren dienen sogenannte Virenscanner. Diese ‘kennen’ bekannte
Viren und suchen danach. Ihnen nicht bekannte Viren finden sie in der
Regel nicht. Ein Virenscanner muß immer aktuell gehalten werden,
indem regelmäßig die neuesten sogenannten Virensignaturen aus
dem Internet heruntergeladen werden. |
DNSDNS steht für Domain Name Service und dient dazu,
die Klarnamen der Internetadresse (z.B. www.dudenet.org) in eine eindeutige
numerische IP-Adresse (z.B. 193.102.65.17) umzuwandeln. Diese numerische
IP-Adresse ist für die interne Kommunikation zwischen den Computern
notwendig. Dieser Service hat den großen Vorteil, dass der Anwender
mit sprechenden Internetadressen arbeiten kann ohne sich Ziffernfolgen
merken zu müssen. |